Staatengemeinschaft muss auf Freilassung von Amnesty-Vertretern drängen 

Am Dienstagmorgen entschied ein türkisches Gericht, dass die türkischen Behörden İdil Eser von Amnesty International und fünf weitere Menschenrechtsverteidiger weiter in Untersuchungshaft halten. Nach der Festnahme von Taner Kılıç, dem Vorstandssprecher von Amnesty International in der Türkei, im Juni sind damit erstmals in der über 55-jährigen Geschichte von Amnesty International zwei führende Amnesty-Vertreter eines Landes in Haft.

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Asylbescheid: Bisher ist kein Rückkehrer an Hunger gestorben – MiGAZIN

Die Wahrscheinlichkeit, in Afghanistan Opfer zu werden, liege rechnerisch bei 0,074 Prozent. Und an Hunger sei bisher auch niemand gestorben. Mit solchen Argumenten werden in Deutschland Asylablehnungen begründet. Höchste Zeit, sich die Bescheide näher anzuschauen. Von Anja Seuthe

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Schutz für anerkannte Flüchtlinge gibt es in Griechenland nur auf dem Papier

Seit Jahren unterstützen unsere Anwältinnen und Menschenrechtler*innen im Auftrag von PRO ASYL Schutzsuchende in Griechenland. Eine umfassende juristische Stellungnahme von PRO ASYL und unserem Projektpartner Refugee Support Aegean (RSA) zeigt, unter welchen erschreckenden Lebensbedingungen anerkannte Flüchtlinge in Griechenland leben müssen.

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Justizfarce: Vorsitzender von Amnesty in der Türkei angeklagt | Amnesty International

Die türkische Staatsanwaltschaft beschuldigt Taner Kılıç, den Vorstandsvorsitzenden von Amnesty International in der Türkei, „Mitglied einer terroristischen Organisation“ zu sein. Diese Anschuldigung entbehrt jeder Grundlage und zeigt, welch katastrophale Folgen die Verhaftungswelle nach dem Putschversuch in der Türkei hat.

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Ruanda: Merkel muss Pressefreiheit ansprechen

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, bei ihrem Treffen mit dem ruandischen Präsidenten Paul Kagame anlässlich der G20-Afrikakonferenz am Montag (12.06) auf tiefgreifende Verbesserungen der Pressefreiheit zu dringen. In dem ostafrikanischen Land sind Zensur und Selbstzensur allgegenwärtig. Journalisten, die den Präsidenten kritisieren, drohen lange Haftstrafen.

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Afghanistan ist nicht sicher – ein afghanischer Journalist berichtet

Aufgrund des Anschlags im Kabuler Botschaftsviertel mit knapp 100 Toten wurde der für gestern geplante Abschiebeflug zunächst verschoben. Ein afghanischer Journalist erläutert, wie bedrohlich die Lage in Afghanistan ist – denn das BAMF lehnt Afghan*innen zu Tausenden ab. Bei einer Abschiebung nach Afghanistan droht ihnen Gefahr für Leib und Leben.

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Afghanistan: Anschlag tötete zwei Medienmitarbeiter

Bei dem schweren Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul am Mittwochmorgen (31. Mai) sind auch zwei Medienmitarbeiter getötet und mindestens sechs Journalisten verletzt worden. Damit steigt die Zahl der allein in den vergangenen zwei Wochen getöteten Medienschaffenden auf fünf.

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Schutz vor staatlichen Hackerangriffen gefordert

Reporter ohne Grenzen fordert die Bundesregierung auf, die Pläne für einen weitreichenden Einsatz von Staatstrojanern zu überarbeiten und Journalisten vor staatlichen Hackerangriffen zu schützen. Kurz vor Ende der Legislaturperiode will Justizminister Heiko Maas die Rechtsgrundlage schaffen, um mit Staatstrojanern verschlüsselte Kommunikation zu überwachen. Gesonderte Schutzrechte für Journalisten sind nicht vorgesehen.

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