Aktuelles

Reporter ohne Grenzen

  • Strafgerichtshof soll Morde ahnden
    am 14. März 2019 um 11:06

    Der Internationale Strafgerichtshof (engl. ICC) soll die Morde an Journalistinnen und Journalisten in Mexiko ahnden. Das fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) und hat einen entsprechenden Antrag eingereicht. Zwischen 2006 und 2018 wurden in Mexiko 116 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit ermordet oder mit Gewalt verschleppt. Einige sind bis heute verschollen. Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder weltweit für Journalistinnen und Journalisten, insbesondere seit dem 2006 […]

  • ROG entsperrt drei zensierte Online-Medien
    am 12. März 2019 um 8:06

    Zum heutigen Welttag gegen Internetzensur hat Reporter ohne Grenzen (ROG) drei zensierte Webseiten in Saudi-Arabien, Pakistan und China wieder zugänglich gemacht. Mit der Aktion #CollateralFreedom setzt die Organisation in diesem Jahr bereits zum fünften Mal am 12. März ein Zeichen gegen die weitreichende Internetzensur in vielen Staaten weltweit. Insgesamt hat ROG seit Beginn der Aktion im Jahr 2015 für Millionen Menschen in 12 Ländern den Zugriff auf 22 […]

  • Rausschmiss deutscher Korrespondenten
    am 10. März 2019 um 12:06

    Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die Türkei dringend dazu auf, die willkürliche Ausweisung von Auslandskorrespondenten zu stoppen. Vor gut einer Woche hatten die türkischen Behörden den beiden deutschen Journalisten Jörg Brase und Thomas Seibert die Arbeitserlaubnis entzogen, was einem Rauswurf gleichkommt. „Die erzwungene Ausreise von Jörg Brase und Thomas Seibert markiert leider einen weiteren Tiefpunkt in den deutsch-türkischen Beziehungen: Mit dem […]

  • Korrespondenten ohne Akkreditierung
    am 28. Februar 2019 um 12:30

    Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die türkischen Behörden auf, Auslandskorrespondenten in der Türkei nicht in ihrer Arbeit einzuschränken. Nach ROG-Informationen warten viele Journalistinnen und Journalisten internationaler Medien, darunter rund die Hälfte der deutschen Korrespondenten in der Türkei, seit Jahresbeginn auf eine neue Akkreditierung. Am Donnerstag (28.02.) wurde in Istanbul mehreren Korrespondenten der Zugang zu einer Pressekonferenz mit dem […]

  • Staatsanwaltschaft fordert Verurteilung
    am 27. Februar 2019 um 11:30

    Im Prozess gegen den ROG-Türkei-Korrespondenten hat die Staatsanwaltschaft heute (27.02.) die Verurteilung von Erol Önderoglu gefordert, ohne sich auf eine konkrete Strafmaßforderung festzulegen. Wegen der Teilnahme an einer Solidaritätsaktion für die mittlerweile verbotene pro-kurdische Zeitung Özgür Gündem wirft sie ihm unter anderem „Propaganda für eine terroristische Organisation“ vor. Bei einer Verurteilung drohen Önderoglu bis […]

 

PRO ASYL

  • Drei Jahre EU-Türkei-Deal: Zu welchem Preis?
    am 20. März 2019 um 17:36

    Wie dramatisch die Auswirkungen des EU-Flüchtlingsdeals sind, zeigen die Zeugnisse von Geflüchteten, die lange Zeit unter unmenschlichen Umständen in den sog. Hotspots – Moria auf Lesbos, Vathy auf Samos oder VIAL auf Chios – gelebt haben. Fälle aus der Arbeit von PRO ASYL/Refugee Support Aegean. […]

  • Wir geben keine Ruhe! Unterschriftenübergabe zum Tag gegen Rassismus
    am 20. März 2019 um 16:53

    Am 21. März ist der Internationale Antirassismus-Tag. Zu diesem Anlass haben PRO ASYL und Die Toten Hosen 41.501 Unterschriften aus der Aktion »Gemeinsam gegen Rassismus« im Deutschen Bundestag an Vizepräsidentin Claudia Roth übergeben. Denn die Zahlen zu fremdenfeindlichen Straftaten zeigen: Wenn es um Rassismus geht, dürfen wir keine Ruhe geben! […]

  • »Den Gefallen, aufzugeben, wollen wir ihnen nicht tun« – Menschenrechtsarbeit in Ungarn
    am 5. März 2019 um 10:59

    Im Visier der Orbán-Regierung stehen nicht nur Flüchtlinge. Angefeindet werden auch diejenigen, die für ihre Rechte kämpfen, wie das Hungarian Helsinki Committee (HHC). Anikó Bakonyi vom HHC berichtet, unter welchen Bedingungen Menschenrechtsaktivist*innen in Ungarn arbeiten müssen. […]

  • Kriminalisierung der Zivilgesellschaft – jetzt auch in Deutschland?
    am 28. Februar 2019 um 16:48

    Das »Zweite Hau-ab-Gesetz« – vom Bundesinnenministerium beschönigend als »Geordnete-Rückkehr-Gesetz« bezeichnet – ist aktuell im Ressortverfahren, wird also zwischen den Ministerien besprochen. Zu dieser »Ordnung« sollen auch zwei neue Straftatbestände gehören, die die zivilgesellschaftliche Unterstützung von geflüchteten Menschen im Visier haben. […]

  • Die Schicksale hinter den Zahlen – warum Abschiebungen scheitern
    am 26. Februar 2019 um 11:09

    Abschiebungen scheitern aus verschiedenen Gründen. In der öffentlichen Debatte wird nur über Untertauchen und Widerstand diskutiert, wobei es auch andere, gute Gründe gibt. Der Blick auf den Einzelfall zeigt die Komplexität des Themas, dem nicht einfach durch immer neue Gesetzesverschärfungen begegnet werden kann. […]

 

Amnesty International